Ubuntuähnliches Farbschema für die Windows Terminal App

Nachfolgend ein Ubuntu nachempfundenes Farbschema für die Windows Terminal App, für Leute die zu faul sind das selbst zu bauen 😉

Farbschema:

        {

            "background" : "#000000",
            "black" : "#000000",
            "blue" : "#1818b2",
            "brightBlack" : "#686868",
            "brightBlue" : "#839496",
            "brightCyan" : "#54ffff",
            "brightGreen" : "#54ff54",
            "brightPurple" : "#ff54ff",
            "brightRed" : "#ff5454",
            "brightWhite" : "#ffffff",
            "brightYellow" : "#ffff54",
            "cyan" : "#18b2b2",
            "foreground" : "#18f018",
            "green" : "#18f018",
            "name" : "Ubuntu Green Konsole",
            "purple" : "#e11ee1",
            "red" : "#fa4b4b",
            "white" : "#ffffff",
            "yellow" : "#b26818"
        }
Und im Profil:
       {
            "guid": "{2c4de342-38b7-51cf-b940-2309a097f518}",
            "hidden": false,
            "name": "Ubuntu",
            "source": "Windows.Terminal.Wsl",
            "fontFace":"Ubuntu Mono",
            "cursorColor" : "#00a300",
            "cursorShape" : "vintage",
            "historySize" : 9001,
            "colorScheme" : "Ubuntu Green Konsole",
            "useAcrylic" : true,
            "acrylicOpacity" : 0.2
        }

Den Ubuntu Mono Font gibt es hier.

Aussehen tut das ganze so:

 

Kodi Heimkino mit Hue Lichtsteuerung über CinemaVision

Um zuhause ein wenig Kinoatmosphäre zu schaffen, setze ich Kodi auf dem Raspberry Pie mit dem Plugin CinemaVision ein. Mit dem Plugin kann man Sequenzen wie Kinowerbung und Trailer vor den  Hauptfilm erstellen.

Der eigentlich interessante Part ist aber, dass über die Actions in CinemaVision nahezu beliebige Kommandos ausgeführt werden. Ich nutze dieses Feature für die Steuerung der Beleuchtung. Ich setze zuhause Philips Hue ein.

Die Actions sind normale Textdateien. Actions bestehen aus einem Kommando z.B. das Aufrufen einer URL und nachfolgenden Parametern. Mehrere aufeinanderfolgende Befehle werden durch eine Leerzeile getrennt. Eine Kommentarzeile fängt mit # an.

Damit die Hue Lampen über das HTTP/JSon API gesteuert werden können, müsst ihr euch erst einen API Benutzer auf der Hue Bridge einrichten. Dies könnt ihr z.B. über die eingebaute Debug-Schnittstelle tun: http://<bridge-ip>/debug/clip.html – eine vollständige API Dokumentation gibt es hier (kostenloser Hue Developer Account benötigt).

Ich setze drei Actions in meiner CinemaVision Sequenz ein. Am Anfang wird für die Länge des Vorprogramms eine bestimmte Lichtszene, die ich in Philips Hue angelegt habe aktiviert. Danach werden die Farbigen Lampen in Colorloop Modus gesetzt und die Helligkeit langsam verringert.

http://<bridge-ip>/api/<userid>/groups/<groupid>/action
PUT:{ "scene": "<scene-id>"}

http://192.168.42.34/api/<userid>/groups/<groupid>/action
PUT:{ "effect": "colorloop", "bri": 110, "transitiontime": 20 }

Nachfolgende Action läuft vor dem Hauptfilm und dimmt das Licht langsam komplett ab:

http://<bridge-ip>/api/<userid>/groups/<groupid>/action
PUT:{ "on": false, "transitiontime": 20 }

und am Ende des Hauptfilms werden die Lampen auf die vordefinierte Szene “Tropendämmerung” gesetzt.

http://<bridge-ip>/api/<userid>/groups/<groupid>/action
PUT: { "scene": "AsHe6xgTikjBhzd", "transitiontime": 20 }
  • <bridge-ip> muss durch die IP Adresse der Bridge ersetzt werden
  • <userid> muss durch die ID eures API Nutzers
  • <groupid> ist die ID der Lamepengruppe, die ihr steuern wollt
  • <sceneid> ist die ID der Szene, die für das Vorprogramm angelegt wurde

Die Actions müssen mit der Dateiendung .cvaction unter Actions im Content-Verzeichnis von CinameVisions abgelegt werden. Danach können Sie in dem Plugin in die Sequenz eingefügt werden.

 

Plankalkül Einführung Teil 1: Sprache, Zuweisungen

Der Plankalül ist eine der ersten Highlevel Programmiersprachen. Die Konzepte dieser Sprache wurden von Konrad Zuse zwischen 1942 und 1945 entworfen – aufgrund des Zweiten Weltkrieges gab es aber nie eine technische Umsetzung. Die Sprache ist aber trotzdem interessant, da sie schon viele Konzepte und Ideen enthält, die in allen modernen Programmiersprachen vorhanden sind.

Porgramme heißen in Plankalkül “Rechenplan”, Daten heißen “Angaben” und der Algorithmus wurde mit “Vorschrift” bezeichnet. Der Plankalkül umfasst unter anderem Zuweisungen, Funktionsaufrufe, bedingte Anweisungen, Schleifen, Gleitkommaarithmetik, Felder, zusammengesetzte Datentypen und andere besondere Merkmale wie zielgerichtete Ausführung.

Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in den Syntax des Plankalkül, der nach heutigen Standards ungewöhnlich -weil zweidimensional –  ist:Obiges ist ein Beispiel für eine Zuweisung. Der Wert von Z0 wird hier Z1 zugewiesen. Das V steht für den Variablenindex. In der letzten Zeile können Angaben zur Struktur der Objektdaten angebeben werden.  1.n bedeutet eine Ganzzahl zwischen 1 und 2^n-1. In nachfolgendem Beispiel wird der Wert von Z1 um 1 erhöht und wieder als natürliche Zahl in z1 gespeichert.

Das obige Beispiel wäre in C einfach als

Z1++;

zu notieren :-).

Z22 Deckblatt Anleitung

Zuse Z22 “Hello World” Programm (aktualisierte Version)

Einige von Euch kennen die alten Großrechner von Konrad Zuse aus Museen, z.B. dem Deutschen Museum in München oder dem Computermuseum der FH Kiel. Dort erfährt man einiges über die Hardware diese alten Rechner. Leider gibt es dort aber kaum Infos wie man Programme für sie geschrieben hat. Darum gibt es hier in unregelmäßigen Abständen Programmbeispiele für diese alten Großrechner. Mein Erstes Programmbeispiel ist ein “Hallo Welt” Programm für die Z22 von Konrad Zuse.

Vorweg ein wenig zur Technik der Z22. Die Z22 ist Zuses erster Röhrenrechner und kam 1956 für etwa 160.000 DM auf den Markt.

Z22

Z22 Im Technischen Museum Berlin (c) Jürgen Götzke https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JuergenG – Creative Commons Attribution Share Alike 3.0 Unported

Weiterlesen

No Place to Hide

Immer, wenn ich Angela Merkel sehe, kommt mir neuerdings ein Zitat von Glenn  Greenwald in den Sinn, das zwar auf viele Politiker zutrifft, aber meiner Meinung nach besonders auf “Mutti” passt.

The kind of people who ascend to that level of political power are people who have given up that kind of passion and vibrancy in their soul that would make them do that a long time ago. […]
They make so many compromises along the way to ascend that ladder of political power that I think their soul, to the extent that it existed, had been suffocated. (Glenn Greenwald)

(Quelle: Jung und Naiv 168 – Transkript bei Netzpolitik.org)

An dieser Stelle auch gleich die Leseempfehlung für das Buch Die globale Überwachung / No Place to Hide von Glenn Greenwald 🙂

30C3 “Wir sind aus einem Alptraum aufgewacht in eine Realität, die nochschlimmer ist.”

Der diesjährige Congress des CCC findet ohne Motto statt,  weil wir sprachlos sind.  “Wir sind aus einem Alptraum aufgewacht in eine Realität, die noch schlimmer ist,” sagte der Berliner Podcaster Tim Pritlove bei der Auftaktveranstaltung.  Vieles auf dem 30. Chaos Communication Congress dreht sich um die staatliche Totalüberwachung. Auch viele Kunstinstallation muten geradezu dystopisch an.

 

KDE Connect: Zeug™ zwischen KDE und Android teilen

KDE Connect ist eine praktische Anwendung um Zeug™ zwischen Android und KDE zu teilen. Es besteht aus eine Android Applikation und einer KDE Anwendung. Außerdem gehört ein KDE Plasma Widget dazu, dass die Android Notifications im KDE Tray anzeigt. KDE Connect teilt die Zwischenablage zwischen KDE und Android, dient als Multimedia Fernbedienung und zeigt den Akkustand an. Demnächst kommt noch Dateiübertragung hinzu.

 

GIT Repositories:

 

git://anongit.kde.org/scratch/albertvaka/kdeconnect-kded
git://anongit.kde.org/scratch/albertvaka/kdeconnect-android

 

Fertige Pakete für OpenSUSE gibt es hier:

 

 

Damit KDE Connect auch eine Verbindung aufbauen kann, müsst ihr noch die Ports in der Firewall freigeben. KDE Connect benutzt die Ports 1714 bis 1764 sowohl via TCP und UDP. Unter Opensuse erstellt einfach eine Datei mit dem Namen kde-connect unter /etc/sysconfig/SuSEfirewall2.d/services/ mit folgendem Inhalt:
## Name: KDE connect
## Description: opens ports for KDE Connect in order to allow to connect phone

TCP=”1714:1764″
UDP=”1714:1764″
BROADCAST=”1714:1764″