Update: openSUSE 13.1 AMD/ATI HDMI Audio mit Open Source radeon Treiber

(Dies ist ein Update für diesen Artikel)

Nachfolgend eine kurze Anleitung um unter openSUSE einen aktuellen radeon Treiber mit HDMI Audio, DPM und anderem fancy Kram zu installieren.  Bei der alten Version dieser Anleitung funktioniert OpenGL auf einigen Systemen nicht mehr. Mit Mesa und X11 aus dem Repository von pontostroy funktioniert aber alles 😉

Warnung: Es werden teilweise Beta und RC Version von X11, Kernel und Mesa installiert.

1) Folgende Parameter zur Kernel-Commandline hinzufügen:

radeon.dpm=1 radeon.audio=1 clocksource=hpet hpet=enable

2) Folgende Befehle in der Shell ausführen:

zypper ar http://download.videolan.org/pub/vlc/SuSE/13.1 vlc
zypper ar http://ftp.uni-erlangen.de/pub/mirrors/packman/suse/13.1/ packman
zypper dup

zypper ar http://download.opensuse.org/repositories/home:/pontostroy:/X11/openSUSE_13.1/  pont_x11
zypper ref
zypper dup --from pont_x11

zypper ar  http://download.opensuse.org/repositories/home:/pontostroy:/drm-next/openSUSE_13.1/ kern
zypper ref
zypper up

sudo zypper in pavucontrol upower alsa-utils

3) PC neustarten

4) in pavaucontrol den Mastervolume unmuten. Hier könnt ihr auch die einzelnen Audiostreams den einzelnen Wiedergabegeräten zuordnen. Danach sollte HDMI Audio funktionieren. Falls alles kaputt ist, habt ihr was falsch gemacht 😀

30C3 „Wir sind aus einem Alptraum aufgewacht in eine Realität, die nochschlimmer ist.“

Der diesjährige Congress des CCC findet ohne Motto statt,  weil wir sprachlos sind.  „Wir sind aus einem Alptraum aufgewacht in eine Realität, die noch schlimmer ist,“ sagte der Berliner Podcaster Tim Pritlove bei der Auftaktveranstaltung.  Vieles auf dem 30. Chaos Communication Congress dreht sich um die staatliche Totalüberwachung. Auch viele Kunstinstallation muten geradezu dystopisch an.

 

OpenSuSE 13.1 AMD / ATI HDMI Audio mit radeon Treiber

 

Nachfolgend eine kurze Anleitung um HDMI Audio auf Radeon Grafiklösungen unter OpenSUSE 13.1 (64bit) zum laufen zu bekommen. Dies ist insbesondere für ältere AMD/ATI Karten interessant, die nicht mehr von ATI’s offiziellem Binärtreiber unterstützt werden. Außerdem kann der radeon Opensource Treiber besser mit Multidisplayszenarien umgehen.

 

Achtung: Nachfolgende Anleitung aktualisiert auch X11, MESA und auf den neuen Linux Kernel 3.13, teilweise auf Beta oder RC Versionen. Außerdem werden dadurch auch non-free Multimediacodecs installiert (via packman Repository). Wenn ihr keine experimentellen Dinge auf eurem System haben wollt, ist diese Anleitung nichts für euch. Unten beschriebene Konfiguration läuft bei mir aber sehr stabil auf einem HP ProBook 4525s mit einer AMD Radeon HD4700 Mobility Karte unter KDE.
    1. In Yast bei der Bootloaderkonfiguration folgende Kernelparameter hinzufügen:
      radeon.dpm=1 radeon.audio=1 clocksource=hpet hpet=enable

 

    1. Folgende Repositories hinzufügen
      sudo zypper ar http://download.videolan.org/pub/vlc/SuSE/13.1 vlc
      sudo zypper ar http://packman.inode.at/suse/13.1 packman
      sudo zypper ar http://download.opensuse.org/repositories/home:/pontostroy:/drm-next/openSUSE_13.1/ kernel
      sudo zypper ar http://download.opensuse.org/repositories/home:/tobijk:/X11:/XOrg/openSUSE_13.1 x11mesa

 

    1. Pakete installieren (Automatisch ausgewählte Paketen zustimmen)
      sudo zypper in pavucontrol upower alsa-utils

 

    1. Alles Updaten (Anbieterwechseln zustimmen)
      sudo zypper dup

 

    1. PC Neustarten

 

  1. In pavucontrol den Mastervolume unmuten. Hier könnt ihr auch die einzelnen Audiostreams den einzelnen Wiedergabegeräten zuordnen. Danach sollte HDMI Audio funktionieren. Falls alles kaputt ist, habt ihr was falsch gemacht 😀

KDE Connect: Zeug™ zwischen KDE und Android teilen

KDE Connect ist eine praktische Anwendung um Zeug™ zwischen Android und KDE zu teilen. Es besteht aus eine Android Applikation und einer KDE Anwendung. Außerdem gehört ein KDE Plasma Widget dazu, dass die Android Notifications im KDE Tray anzeigt. KDE Connect teilt die Zwischenablage zwischen KDE und Android, dient als Multimedia Fernbedienung und zeigt den Akkustand an. Demnächst kommt noch Dateiübertragung hinzu.

 

GIT Repositories:

 

git://anongit.kde.org/scratch/albertvaka/kdeconnect-kded
git://anongit.kde.org/scratch/albertvaka/kdeconnect-android

 

Fertige Pakete für OpenSUSE gibt es hier:

 

 

Damit KDE Connect auch eine Verbindung aufbauen kann, müsst ihr noch die Ports in der Firewall freigeben. KDE Connect benutzt die Ports 1714 bis 1764 sowohl via TCP und UDP. Unter Opensuse erstellt einfach eine Datei mit dem Namen kde-connect unter /etc/sysconfig/SuSEfirewall2.d/services/ mit folgendem Inhalt:
## Name: KDE connect
## Description: opens ports for KDE Connect in order to allow to connect phone

TCP=”1714:1764″
UDP=”1714:1764″
BROADCAST=”1714:1764″